Sommerblumen Sonnenblumen Gladiolen Löwenmäulchen

Von: Andrea Ziegler In: Root An: Kommentar: 0 Hit: 71

Sommerblumen stehen im Juli auf der Blumenagenda

Eine Wahl zu treffen ist manchmal schwer, besonders wenn es sich um gleich drei prachtvolle Sommerblumen handelt. Aus diesem Grund steht das Sommertrio aus Gladiole, Löwenmäulchen und Sonnenblume im Juli gemeinsam auf der Blumenagenda. So unterschiedlich sie in Bezug auf ihren Hintergrund, Form und Farbe sind, so kraftvoll entfalten sie gemeinsam ihre Wirkung. Inspirationsbilder dieser Sommerblumen können unten auf dieser Seite kostenlos heruntergeladen und unter der Quellenangabe „Tollwasblumenmachen.de“ verwendet werden.

Herkunft
Die Gladiole (botanisch: Gladiolus) stammt ursprünglich aus Afrika und ist ein typischer Sommerblüher. Der Name „Gladiolus“ ist Latein und bedeutet „Schwert“, eine Anspielung auf die schwertförmigen Blätter. Er symbolisiert darüber hinaus Stärke und Sieg. Das Löwenmäulchen (botanisch: Antirrhinum) stammt aus Südeuropa und Nordafrika. Der Name Antirrhinum hat griechischen Ursprung und bezieht sich auf die besondere Blütenform des Löwenmäulchens. Die Sonnenblume (oder Helianthus) gelangte aus dem Süden und Westen der Vereinigten Staaten nach Europa. 1530 wurde sie von spanischen Seefahrern aus der neuen Welt mitgebracht. Der Name Helianthus ist eine Kombination aus den griechischen Worten für „Sonne“ (Helios) und „Blume“ (Anthos).

Sortimentsauswahl
Die Gladiole gibt es in fast allen Farben des Regenbogens und in zweifarbigen Varianten. Die Blütenform variiert von ganzrandig bis gefranst und von großblütig bis kleinblütig, einschließlich der Zwerghybride G. x colvillei und G. primulinus.
Bei den Sonnenblumen sind hauptsächlich die gelben Sorten bekannt (denken Sie an Van Gogh), aber es gibt auch cremefarbene, braune, orange und sogar zweifarbige Varianten. Die Blütengröße kann von 5 – 15 Zentimeter (kleinblütig, meist gestutzt und verzweigt) bis zu 15 - 30 Zentimeter (großblütige Sorten, pollenarm, meist nicht entspitzt und unverzweigt) variieren. Es gibt sogar Sorten, bei denen die Blüten aufrecht stehen.
Das Löwenmäulchen ist in vielen Farben und Stiellängen erhältlich. Neben den einfarbigen Blüten sieht man immer häufiger zwei- und mehrfarbige Blüten im Sortiment.

Darauf sollten Sie beim Kauf von Sommerblumen achten

  • Prüfen Sie, ob die Blumen frisch und frei von Krankheiten und Schädlingen sind.

  • Achten Sie auch auf den Reifegrad, die Länge der Stiele und die Blattqualität.

  • Für Gladiolen sind die Länge des Blütenstandes und das Gewicht wichtig.

  • Achten Sie bei Löwenmäulchen ebenfalls auf die Länge des Blütenstandes und darauf, ob die Blüten direkt unterhalb des Kopfes schnell abbrechen.

  • Bei Sonnenblumen sind der Blütendurchmesser und die Form der Blüte wichtig.

  • Achten Sie auf Botrytis (Flecken), ein Pilzbefall der in den Blüten oder auf den Blättern auftreten kann.

  • Gladiolen werden meist trocken angeboten, da sie sonst zu schnell aufblühen. Sonnenblumen und Löwenmäulchen werden von den Züchtern für ein bessere Haltbarkeit in der Vase vorbehandelt.



Pflegetipps für Konsumenten

  • Die Blumen nach dem Kauf so schnell wie möglich ins Wasser stellen.

  • Die Blumen benötigen eine saubere Vase und frisches Leitungswasser.

  • Sonnenblumen sind kopflastig, also eine standfeste Vase wählen.

  • Für eine längere Haltbarkeit in der Vase Schnittblumennahrung ins Wasser geben.

  • Die Stiele 3 bis 5 Zentimeter schräg anschneiden.

  • Darauf achten, dass keine Blätter ins Wasser hängen.

  • Die Vase jeden Tag mit Wasser auffüllen, besonders Sonnenblumen sind durstig.

  • Die Blumen stehen am besten an einen kühlen Ort ohne Durchzug und direktes Sonnenlicht und mit ausreichend Abstand von reifendem Obst.



Quellenangabe Tollwasblumenmachen.de

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